In dieser Lanz-Sendung wurde deutlich, wie ratlos Teile der Union inzwischen im Umgang mit der AfD sind. CDU-Ministerpräsident Günther sprach offen über mögliche AfD-Verbote und sogar über Einschränkungen sozialer Medien – Gedankenspiele, die weniger nach politischer Stärke als nach Kontrollverlust klangen.
Brisant wurde es, als ein China-Experte in der Runde eindringlich warnte. Er stellte die entscheidende Frage:
Wer entscheidet künftig, was Wahrheit ist und was Lüge?
Was ist legitime Kritik – und was wird als Propaganda eingestuft?
Genau hier kippte die Debatte. Denn anstatt die AfD inhaltlich zu stellen, wirkte es so, als setze die Union zunehmend auf Verbotsfantasien und Regulierung, ein Kurs, der eher an autoritäre Systeme erinnert als an eine selbstbewusste Demokratie. Die Warnung war unüberhörbar: Wer Meinungen regulieren will, öffnet Türen, die sich später kaum wieder schließen lassen.
Am Ende blieb der Eindruck, dass die Union ihren eigenen Markenkern weiter verliert. Statt konservativer Argumente dominieren Anpassung, Moralisierung und der Schulterschluss mit linksgrünen Ordnungsvorstellungen – während die eigentliche politische Auseinandersetzung ausbleibt.
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https://www.zdf.de/video/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-7-januar-2026-100
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