In der Phoenix-Runde zeigte sich ein erschreckendes Bild politisch-gewerkschaftlicher Argumentationslosigkeit.
Yasmin Fahimi, DGB-Vorsitzende und frühere SPD-Bundestagsabgeordnete, trat mit großem moralischem Anspruch auf – doch in dem Moment, in dem es um elementare ökonomische Zusammenhänge ging, blieb davon wenig übrig.
Julia Löhr von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung brachte es nüchtern auf den Punkt:
Wenn Unternehmen durch steigende Lohnnebenkosten, Energiepreise und Regulierung immer stärker belastet werden, dann sinken Investitionen, Arbeitsplätze entstehen nicht – oder verschwinden. Das ist keine Ideologie, sondern Grundwissen der Volkswirtschaft.
Fahimis Reaktion darauf war bezeichnend.
Statt auf diese einfache, aber zentrale Logik einzugehen, wich sie aus: mehr Gerechtigkeit, mehr staatliche Verantwortung, mehr Schutz für Beschäftigte. Alles ehrenwerte Ziele – aber keine Antwort auf die Frage, wer das am Ende erwirtschaften soll.
Gerade eine DGB-Vorsitzende müsste wissen:
Ohne wettbewerbsfähige Unternehmen gibt es keine sicheren Arbeitsplätze, keine Tarifverträge, keine Sozialabgaben. Man kann Verteilung nicht dauerhaft von Wertschöpfung entkoppeln.
Die Phoenix-Runde machte damit unfreiwillig etwas deutlich:
Während Journalisten wie Julia Löhr ökonomische Realität klar benennen, operieren Teile der politischen und gewerkschaftlichen Führung immer noch in einem Denken, das sich anfühlt wie aus den 1990er-Jahren – nur mit höherem moralischem Tonfall.
Was fehlt, ist nicht Haltung.
Was fehlt, ist ökonomische Ehrlichkeit.
https://www.youtube.com/live/fJw7oM1PcI0?si=DGiH6IYVeXejHg49
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