Die FDP ist nicht an der Fünfprozenthürde gescheitert.
Sie ist an der Mittelmäßigkeit und Irrelevanz ihrer eigenen Führung krepiert.
Christian Dürr, dessen größte Begabung darin besteht, einen Raum so effektiv zu betreten, dass man ihn sofort vergessen hat, tritt munter vor die Presse und spricht von Marathon (die dümmstmögliche Floskel und Ausrede 🙃). Nicole Büttner, die Generalsekretärin, die laut Spiegel niemand auf dem Zettel hatte – offenbar auch danach nicht. Null Wirkung. Null Profil. Das Organigramm der FDP als Leerstelle.
Poschardt bringt es auf den Punkt: Wenn die FDP ihm vollkommen egal geworden ist, wen wollen die noch erreichen?
Das ist kein Führungsversagen. Das ist organisierte Bedeutungslosigkeit. Dürr und Büttner führen eine Partei, die es nicht mehr gibt, und merken es nicht, weil sie den Wähler NIE erreicht haben. Wer so tief fällt und oben trotzdem alles bleibt wie es ist, hat keine Führungskrise. Der hat aufgehört zu existieren. Nur die FDP-Geschäftsstelle weiß es noch nicht.
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